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Pico del Teide: Eines von Teneriffas bekanntesten Highlights

Der Pico del Teide ist nicht nur der höchste Berg Spaniens, sondern wartet auch noch mit anderen beeindruckenden Charakteristika auf, die ihn zu etwas ganz Besonderem machen.

Der 3.718 Meter hohe Berg beeindruckt zweifelsohne schon in optischer Hinsicht. Aber: Bei dem Pico del Teide handelt es sich um keinen gewöhnlichen Berg, sondern um einen  Vulkan, der schon über einen langen Zeitraum hinweg inaktiv ist, aber zu den höchsten Inselvulkanen der Welt gehört. Zudem gibt es spannende Sagen und Legenden, die mit dem Pico del Teide in Verbindung stehen.

Hinzu kommt: Nicht nur der Berg ist ein beachtliches Naturwunder, sondern auch die ihn umgebende Landschaft in Form einer bunten Flora und Fauna. Es ist daher nicht verwunderlich, dass der Pico del Teide samt Umgebung im Jahre 2007 zum Nationalpark und zum UNESCO Weltnaturerbe ernannt wurde.

Ein großer Teil des eindrucksvollen Areals ist für jedermann zugänglich. Zusätzlich bietet der Nationalpark, in dem sich der Berg befindet, noch weitere attraktive Highlights für Touristen und Einheimische. Naturliebhaber und Sportaffine können gut beraten sein, sich in der Nähe des Pico del Teide Nationalparks eine Ferienunterkunft zu mieten. Auf diese Weise müssen keine langen Anfahrtswege in Kauf genommen werden.  

Die Klimabedingungen am Pico del Teide 

Wer den Pico del Teide gerne in seinem Urlaub besuchen möchte, sollte berücksichtigen, dass der Berg in einer besonders charakteristischen Klimazone liegt. Während es im Sommer vor allem im Süden der Insel sehr heiß ist, gestalten sich die Wetterverhältnisse rund um den Inselvulkan etwas anders. Hier ist der Himmel oft wolkenverhangen und es schadet nicht, wetterfeste Kleidung einzupacken.

Ähnliche Unterschiede zeigen sich auch in der dunklen Jahreszeit. Im Winter ist es an der Küste mit 15 bis 25°C noch angenehm mild. Der Berggipfel des Pico del Teide wird währenddessen mit einer dicken Schneeschicht bedeckt.  

Mythen und Legenden rund um den Pico del Teide 

Um den Pico del Teide ranken sich viele Mythen und Legenden, die einst von den Ureinwohnern niedergeschrieben wurden. Selbst der Name des Vulkans entstammt einer alten Geschichte rund um Götter und Dämonen.

Zum besseren Verständnis: Der Name „Teide“ leitet sich von dem Begriff „Echeyde“ ab. So wurde der Berg von den Guanchen, den Ureinwohnern Teneriffas, genannt. Ein Dämon namens Guayota soll damals in dem Berg gelebt und den Sonnengott Magec gefangen gehalten haben. Diese Gefangenschaft hatte zur Folge, dass die Insel in Dunkelheit getaucht war. Die Guanchen fürchteten sich und baten den höchsten Gott, Acháman, um Hilfe. Dieser rettete den Sonnengott, vertrieb den Dämon von der Insel und verschloss den Eingang des Berges, woraufhin der Vulkan inaktiv wurde.

Der Pico del Teide Nationalpark 

Seit dem Jahr 2007 wurde die Umgebung des Pico del Teides zum Nationalpark. Dieser Park gilt als der größte und zeitgleich älteste Nationalpark der kompletten Insel. Erst nach ihm wurden nach und nach die anderen Nationalparks errichtet.

Der Parque Nacional del Teide, wie die Einwohner ihn nennen, umfasst eine Gesamtfläche von 190 Quadratkilometern. Dies entspricht ungefähr 19.000 Hektar. Und auch, wenn das komplette Areal viele verschiedene Highlights bietet, so ist es natürlich der Berg, der – im wahrsten Sinne des Wortes – über allem thront.  

Die Landschaft des Pico del Teide Nationalparks ist enorm vielfältig. Unter anderem wurde das Gebiet durch versteinerte Lavaflüsse geprägt. Die verschiedenen vulkanischen Gesteinsformationen bilden ein malerisches Farb- und Formspektakel, das bis heute beeindruckt.

Besonders interessant ist es in diesem Zusammenhang natürlich auch, immer wieder zu beobachten, wie sich die Landschaft zu den unterschiedlichen Jahreszeiten verändert. Vor allem im Frühling ist der Pico del Teide Nationalpark von einem prächtigen Blütenmeer, das in verschiedenen Farben erstrahlt, durchzogen. Wer sich auf der Suche nach einem Ort befindet, an dem die Sinne auf Reisen gehen können, ist hier definitiv richtig.  

Ein Überblick über die verschiedenen Freizeitmöglichkeiten im Nationalpark 

Der Nationalpark rund um den Teide bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Besonders praktisch ist es in diesem Zusammenhang natürlich auch, dass sich die Anfahrt so unkompliziert gestaltet. Eine Landstraße zieht sich durch den kompletten Park hindurch. Ergänzend bieten zwei Besucherzentren einen Infopoint, einen Restaurantbereich und zahlreiche wissenswerte Fakten über den Pico del Teide.

An den zahlreichen Aussichtsplattformen ergibt sich ein märchenhafter Blick über den Park und viele der einzelnen Attraktionen. Unter anderem lässt es sich genau dort prima entspannen. Wer möchte, kann hier auch – zum Beispiel nach einer anstrengenden Mountainbike- oder Klettertour – eine Pause einlegen.

Für Wanderer wurde ein breitgefächertes Wegnetz im Park angelegt. Unter seiner Nutzung ist es theoretisch möglich, den  gesamten Nationalpark zu erkunden. Achtung! Wer wirklich alles sehen möchte, sollte hierfür mehrere Tage einplanen.  

Wer dürfte sich im Areal rund um den Pico del Teide besonders wohlfühlen? 

Egal, ob Wanderer, Kletterer, Mountainbiker oder Tagesausflügler: Wer Lust auf einen Mix aus Geschichte, beeindruckender Landschaft und Natur hat, kommt am Pico del Teide eigentlich nicht vorbei. Da nicht nur die verschiedenen Wanderwege, sondern auch die Kletter- und Mountainbikerouten in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden genutzt werden können, fühlen sich hier sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene wohl. Selbstverständlich eignet sich der Pico del Teide auch super, um im Rahmen eines Familienausflugs mit Kindern in Angriff genommen zu werden. Eine unkomplizierte Anreise schafft die Basis für einen entspannten Tag an einem von Teneriffas bekanntesten Wahrzeichen.

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