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Der Jardin Botanico auf Teneriffa

Der Jardin Botanico (zu Deutsch: botanischer Garten) auf Teneriffa verfügt über eine Gesamtfläche von circa 60.000 Quadratmetern. Das Besondere an diesem beeindruckenden Stückchen Erde ist, dass dieser Garten in Puerto de la Cruz mehr als 50.000 Pflanzen beherbergt, die wiederrum auf fünf verschiedenen Kontinenten wachsen. Zudem sind mehr als 120 Baumarten, unter anderem auch der Leberwurstbaum, hier vertreten.

Der Jardin Botanico wurde im Jahre 1788 ursprünglich als Akklimatisierungsgarten errichtet. Damals befahl König Carlos III., Pflanzen aus den Tropen auf der Insel zu kultivieren und die besonderen klimatischen Verhältnisse für deren Wachstum zu nutzen. Bei diesem Vorgehen handelte es sich um den ersten Schritt, der zur Entstehung des botanischen Gartens zwischen Puerto de la Cruz und dem La Orotava-Tal beitragen sollte. Im Laufe der Zeit wurde die Pflanzenwelt im Jardin Botanico immer vielseitiger.
Heute befindet sich auf dem Areal auch eine ausgebaute Forschungsstation, welche sich vor allem mit der Flora und weitreichenden Details zum Thema Artenvielfalt auseinandersetzt. Wer sich für die Natur mit all ihren Facetten begeistern kann und ein Ferienhaus in der Nähe von (oder in) Puerto de la Cruz gebucht hat, sollte den Jardin Botanico definitiv mit auf die Liste seiner Ausflugsziele setzen.

Der Jardin Botanico und seine bunte Pflanzenwelt

Viele Pflanzen, die heute im Jardin Botanico wachsen, wurden extra von anderen Kontinenten nach Teneriffa importiert. Daher sind hier auch viele Gewächse vertreten, die sonst nur beispielsweise im südamerikanischen Raum vorkommen. Besonders praktisch: nahezu jede Pflanze wurde mit einem Informationsschild versehen, so dass die Besucher mit wissenswerten Fakten über das jeweilige Gewächs versorgt werden.

Die riesigen Baumlandschaften, die hier über die Jahre angepflanzt wurden, erinnern in vielen Bereichen an einen Wald. Die zahlreichen Bänke, die dort ebenfalls im Laufe der Zeit aufgestellt wurden, laden zum Verweilen ein. Von hier aus können die Besucher das einmalige Flair aufnehmen und genießen. Bei diesem Aspekt handelt es sich übrigens um das eigentliche Ziel des botanischen Gartens: er soll ein Ort der Ruhe und Entspannung sein.
Die Baumlandschaften sind jedoch nicht das einzig beeindruckende Highlight des Gartens. Wer auf den Wegen weiterwandert wird von einem farbenfrohen Blumenmeer begrüßt, das auch im Laufe der Zeit nichts von seiner Faszination verloren hat.

Video: Puerto de la Cruz - Jardín Botánico, Botanical Garden, Tenerife

Der berühmte Leberwurstbaum

Wie bitte? Was ist ein Leberwurstbaum? Diese Frage stellen sich viele, wenn sie zum ersten Mal die umgangssprachliche Bezeichnung für die Kigelia africana hören. Diese Baumart kommt vor allem in Westafrika vor, ist generell aber auf dem gesamten Kontinent anzutreffen. Ohne die Bemühungen der Verantwortlichen des Jardin Botanico würde besagter Leberwurstbaum auf spanischem Territorium nicht wachsen.
Besonders im Sommer wird der Besucher sofort erkennen, welchem Detail der Baum seinen Namen zu verdanken hat. Denn: die reifen Früchte sehen tatsächlich so aus, wie abgehangene Leberwürste in der Metzgerei. Im Inneren der Frucht befinden sich viele Samen. Diese gelten in Afrika als beliebte Snacks für große Säugetiere, wie zum Beispiel Elefanten und Nilpferde. Doch auch Primaten sind dazu in der Lage, die Schale zu knacken und die Kerne zu verspeisen.
Für Menschen schmecken die Früchte des Leberwurstbaums jedoch einfach nur bitter. Der Verzehr ist jedoch in der Regel ungefährlich. Oft werden einige ihrer Bestandteile in Afrika als wichtige Zutat für verschiedene Heilmittel genutzt.

Der Jardin Botanico als Ausflugsziel

Wer sich in der Nähe des Orotava-Tals oder von Puerto de la Cruz befindet bzw. hier ein Ferienhaus gebucht hat, sollte dem botanischen Garten unbedingt einen Besuch abstatten. An keinem anderen Ort der Insel finden sich so viele unterschiedliche Pflanzen, wie hier. Die enorme Artenvielfalt begeistert jährlich über 40.000 Besucher.
Touristen, die planen, sich an dieser Location von der Schönheit der Insel zu überzeugen, sollten berücksichtigen, dass sich die Öffnungszeiten des Jardin Botanico – je nach Jahreszeit – verändern. Entsprechende Infos finden sich auf der Homepage des Ausflugsziels.

Wahlweise ist es auch möglich, den botanischen Garten im Rahmen einer geführten Tour zu erleben. Dabei begleitet ein fachkundiger Guide die Besucher und bietet viele interessante Zusatzinfos zu den einzelnen Pflanzenarten. Auch wenn es oft möglich ist, sich einer Führung spontan anzuschließen, sollte im Rahmen der Planung berücksichtigt werden, dass eine derartige Tour separat gezahlt werden muss.

Wer fühlt sich im Jardin Botanico besonders wohl?

Der Jardin Botanico ist ein Ausflugsziel mit einer langen Geschichte. Einmal angekommen, tauchen die Besucher schnell in eine andere Welt ein. Wer Lust auf eine große Portion Natur, bunte Farben und Infos zu vielen unterschiedlichen Gewächsen hat, die teilweise aus fernen Ländern eingeflogen wurden, ist hier gut aufgehoben.
Aufgrund der angenehmen Wege und der verschiedenen Ausruh-Möglichkeiten in Form von Bänken und Co. fühlen sich hier unter anderem auch Familien mit Kindern wohl.
Wer dieses Ausflugsziel besuchen möchte, sollte jedoch in jedem Fall einen Tagesausflug hierhin einplanen. Ansonsten wird es schwer, wirklich alle Details rund um Bäume, Blumen und andere Pflanzen wahrzunehmen.

Praktischerweise lässt sich der Jardin Botanico aufgrund seiner guten Lage ganz flexibel erreichen. Wer einen Mietwagen gebucht hat, findet hier sicherlich so gut wie immer einen Parkplatz. Alternativ ist es in Bezug auf eine unkomplizierte Anreise natürlich auch möglich, sich für den Bus zu entscheiden.
Ausgestattet mit derart unterschiedlichen Eindrücken und nach einem spannenden Tag in der Natur spricht dann vermutlich auch nichts dagegen, den Abend mit einem Abendessen und/ oder einem Bummel durch Puerto de la Cruz ausklingen zu lassen.

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