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Surfen auf Teneriffa – hier lassen sich die Wellen besonders gut reiten

Die Kanareninsel Teneriffa gilt als eine der beliebtesten Anlaufstellen überhaupt, wenn es darum geht, optimale Surfverhältnisse vorzufinden. Hier finden sogar in regelmäßigen Abständen Meisterschaften statt, in deren Zusammenhang sich die besten Surfer herausfordern.

Kein Wunder! Je nach Küste sind die Windverhältnisse hier so intensiv, dass das Wellenreiten zu einer echten Herausforderung werden kann. Wer zu den passionierten Surf Anfängern gehört, kommt auf der Insel jedoch ebenfalls auf seine Kosten. Es gibt einige Strände, an denen sich nicht nur Surf Schulen befinden, sondern die auch meist mit einem etwas niedrigeren Wellengang aufwarten. Selbstverständlich sollte immer auf die – oft vorhandenen – Beflaggungen an den Küstenabschnitten geachtet werden. Diese zeigen an, wann der Aufenthalt im Meer gefährlich wird bzw. sogar verboten ist.  

Zu welcher Jahreszeit kann auf Teneriffa gesurft werden? 

Wer sich ein wenig mit den Surfvoraussetzungen befasst, die auf der Insel Teneriffa vorherrschen, stellt schnell fest, dass es hier ganzjährig möglich ist, Wellen zu reiten. Diejenigen, die jedoch besonders ambitioniert und sportlich surfen möchten, sollten ihre „schönsten Wochen des Jahres“ unbedingt in den Winter legen. Hier treffen die Wellen nämlich nicht nur weitestgehend ungebremst, sondern auch besonders hoch auf die Küste.

Profis mieten sich in diesem Zusammenhang meist ein Ferienhaus im Norden der Insel. Hier ist die See meist noch deutlich rauer als im Süden.

Es lohnt sich jedoch in jedem Fall, während eines Aufenthalts auf Teneriffa unterschiedliche Surf Spots auszuprobieren. Auf diese Weise ist es nicht nur möglich, einen individuellen Favoriten zu finden. Vielmehr macht es – sowohl Anfängern als auch Profis – Spaß, selbst zu erleben, durch welche Charakteristika sich die beliebtesten Surfspots auf der Insel Teneriffa auszeichnen.  

Igueste de San Andrés

Igueste de San Andrés gehört zu den Surfspots auf Teneriffa, die – vor allem in den Sommermonaten – oft sehr gut besucht werden.  Unter anderem fordern hier nicht nur Touristen, sondern auch einige Einheimische die Wellen immer wieder aufs Neue heraus.

Da der Meeresboden teilweise sehr steinig ist, ist hier – gerade in Richtung Küste – Vorsicht geboten. Dementsprechend ist es gerade an der Küste von Igueste de San Andrés sinnvoll, sich am besten langsam zu steigern und das Areal zunächst kennenzulernen. Ist dies jedoch gelungen, handelt es sich hierbei um einen wunderschönen und herausfordernden Spot, der sich nicht nur über viele Neu-, sondern auch über etliche Stammbesucher freuen kann.  

Los Dos Hermanos 

Wer an dieser Küste surfen möchte, muss sein Surfbrett einen kleinen Schotterweg hinunter zum Meer tragen. Hier ist es deutlich leerer als an vielen anderen Stränden der Insel. Dies liegt unter anderem daran, dass Los Dos Hermanos nicht touristisch geprägt ist und es an dieser Küste tatsächlich „nur“ um das Surfen bzw. Wassersport geht.

Doch Achtung! Hierbei handelt es sich um einen Spot, der sich so gut wie immer nur an Profis richtet. Die Wellen sind sehr herausfordernd und sollten dementsprechend nicht unterschätzt werden.  

Almáciga 

Auch der Strand von Almáciga wartet mit einen hohen Schwierigkeitsgrad auf und kann vor allem aufgrund von Unterströmungen gefährlich werden. Dieser Küstenabschnitt ist ebenfalls frei von Tourismus, abgelegen und lockt vor allem Wassersportliebhaber an. Wer sich auf der Suche nach einem Strand mit etwas mehr Komfort befindet, sollte sich für eine andere Location entscheiden. Für viele Surfliebhaber gibt es jedoch (fast) kein schöneres Fleckchen Erde.  

Playa Martianez 

Wer hat eigentlich behauptet, dass sich Shoppingbummel und Surfvergnügen nicht verbinden lassen können? An der Playa Martianez ist genau das möglich! Der Strand liegt nur ein paar Gehminuten von dem Stadtzentrum entfernt.

Die Wind- und Wetterverhältnisse gestalten sich so, dass hier sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene auf ihre Kosten kommen. Doch auch denjenigen, die sich (noch?) nicht ins Wasser wagen, wird an der Playa Matianez nicht langweilig. Die Promenade lädt geradezu dazu ein, denjenigen, die ihre Kunststücke auf dem Meer ausführen, zuzuschauen und sich vielleicht für den nächsten Surfausflug inspirieren zu lassen.  

Las Americás 

Bei Las Americás handelt es sich um einen der bekanntesten Touristenhotspots der Insel. Dementsprechend bietet der Strand so gut wie alles, was Urlauber erwarten. Und genau das sorgt unter anderem auch oft dafür, dass es auf dem Wasser etwas enger wird.

Hinzu kommt, dass an der Playa de Las Americás oft auch viele Anfänger unterwegs sind, die das üben, was sie in einer der Surfschulen an der Küste gelernt haben. Um dem Trubel direkt vor der Küste zu entgehen, paddeln vor allem viele Einheimische aufs Meer hinaus. Dieser Nervenkitzel ist jedoch definitiv mit Vorsicht zu genießen, da die See hier durchaus rau und werden kann.  

El Poris de Abona 

An der Küste von El Poris de Abona warten Surfverhältnisse, die sich vor allem an Anfänger richten. Die Wellen sind vergleichsweise überschaubar und das Panorama wird von einem Blick auf das kleine Fischerdorf perfektioniert. In diesem Bereich der Küste gibt es so gut wie keine Felsen und die Verletzungsgefahr ist dementsprechend deutlich geringer als beispielsweise an der Küste von Igueste de San Andrés.

In El Poris de Abona kommen sogar viele Kinder von Einheimischen das erste Mal in Kontakt mit dem Wellenreiten. Einziger Nachteil: Da es sich – wie erwähnt – um ein Fischerdorf handelt, müssen die Wassersportler auf Luxus, wie zum Beispiel Geschäfte, in denen die nötigen Utensilien ausgeliehen werden können, verzichten. Wer hierher kommt, sollte alles schon dabei haben.  

Fazit 

Keine Frage: Wer weiß, wo er – seinen Fähigkeiten entsprechend – auf Teneriffa surfen kann, kann auf der Kanareninsel einen entspannten und sportlich-herausfordernden Aktivurlaub verbringen.

Wie so oft ist es jedoch wichtig, sich im Vorfeld über die Verhältnisse vor Ort zu informieren, die eigenen Fähigkeiten richtig einzuschätzen und gleichzeitig auch immer wieder aufs Neue die jeweiligen Bedingungen vor Ort zu checken.

So steht einem wundervollen Tag am und im Meer nichts mehr im Wege.

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