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Das Anaga Gebirge

Das Anaga Gebirge auf Teneriffa ist nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel, sondern auch ein Ort mit einer beeindruckenden Geschichte. Es entstand laut aktueller Forschung vor etwa neun Millionen Jahren aufgrund von Eruptionen des Teide.

Besonders charakteristisch ist der vergleichsweise fruchtbare Boden im Gebirge und die Tatsache, dass hier im Laufe der Zeit immer mehr Wanderwege angelegt wurden. Diese werden mittlerweile von zahlreichen Menschen aus der ganzen Welt genutzt, um die Region tatsächlich aus nächster Nähe zu bewundern. Selbstverständlich sind in diesem Zusammenhang auch Perspektivwechsel möglich. In vielen Bereichen des Anaga Gebirges wurden Aussichtsplattformen errichtet, die einen beeindruckenden Blick über die Natur freigeben und immer wieder aufzeigen, wie faszinierend dieses Fleckchen Erde doch ist.

In den 1980er Jahren wurde das Anaga Gebirge schlussendlich zum Nationalpark. Wer sein Ferienhaus in der Nähe gebucht hat und sich für eine abwechslungsreiche Natur, das Wandern und fruchtbare Landschaften begeistern kann, sollte hier unbedingt einmal vorbeischauen. Es besteht sowohl die Möglichkeit, mit dem Mietwagen als auch im Rahmen einer geführten Tour anzureisen.

Zusatztipp: das Klima im Gebirge ist in der Regel etwas feuchter und die Temperaturen sind etwas niedriger als an anderen Orten auf Teneriffa. Daher ist es selbstverständlich wichtig, auf dem Wetter angepasste Kleidung zu achten.

Die folgenden Abschnitte beinhalten einige Ausflugsideen innerhalb des Anaga Gebirges, die zeigen, wie vielseitig die Landschaft ist.  

Video: Anagagebirge

Ausflugstipp Nr. 1: der Mirador de Jardina 

Der Mirador de Jardina ist einer der bekanntesten Aussichtspunkte innerhalb des Anaga Gebirges. Mit ein wenig Glück und den passenden Wetterverhältnissen ist es von hier aus möglich, die Aussicht auf La Laguna und den Teide zu genießen.

Wer möchte, kann sogar mit dem Auto zum Aussichtspunkt fahren. Achtung! Die Parkplatzmöglichkeiten sind hier jedoch „überschaubar“. Vor allem an den Wochenenden ist hier einiges los.  

Ausflugstipp Nr. 2: der Sendero de los Sentidos 

Beim Sendero de los Sentidos handelt es sich um einen kurzen Wanderweg, der sich unter anderem auch dazu eignet, um von Anfängern in Angriff genommen zu werden.

Bei der Strecke, die etwa in 40 bis 50 Minuten bewältigt sein dürfte, stehen vor allem die fruchtbaren Lorbeerwälder des Gebirges im Fokus. Auch diejenigen, die sich auf der Suche nach weiterführenden Infos zu Flora und Fauna befinden, kommen hier nicht zu kurz. An unterschiedlichen Locations gibt es Hinweisschilder, über die wiederrum Hintergrundinfos bezogen werden können.

Ein „Must-See“ für Naturliebhaber!  

Ausflugstipp Nr. 3: der Mirador Pico del Inglés 

Auf der Liste der beliebtesten Aussichtspunkte des Anaga Gebirges darf auch er nicht fehlen: der Mirador Pico del Inglés. Bei klarer Sicht steht einem Ausblick auf Santa Cruz beispielsweise nichts im Wege. Zudem haben die Besucher die Möglichkeit, die Fülle der Wälder des Gebirges aus einer vollkommen neuen Perspektive zu erleben.  

Ausflugstipp Nr. 4: die Playa Almaciga 

Am Anaga Gebirge liegt auch ein Strand: die Playa de Almaciga. Sie befindet sich in der Nähe eines Aussichtspunktes, so dass sich die beiden Ausflugsziele hervorragend miteinander verbinden lassen. Vor Ort besteht an der Promenade auch die Möglichkeit, verschiedene gastronomische Angebote in Anspruch zu nehmen.

Wer möchte, kann ab hier einen klassischen Strandtag an einer vergleichsweise wenig besuchten Küste einlegen. Doch Vorsicht! Die Strömung ist an diesem Strand im Allgemeinen sehr stark. Auch erfahrene Schwimmer sollten hier niemals zu weit hinausschwimmen. Es hat seinen Grund, weshalb an diesem Küstenabschnitt oft (aber nicht immer!) Rettungsschwimmer vor Ort sind.  

Ausflugstipp Nr. 5: der Mirador Las Teresitas 

Der Mirador de Las Teresitas lässt im Zusammenhang mit einer atemberaubenden Aussicht ebenfalls keine Wünsche offen. Doch auch bevor das Ziel erreicht wird, lohnt es sich definitiv, ab und an nach rechts und links zu schauen. Immer wieder werden faszinierende Einblicke in die (meist grüne) Landschaft gewährt.

Vom Aussichtspunkt selbst aus haben Touristen die Möglichkeit, unter anderem die Sicht auf San Andrés zu genießen. Auch die Playa de las Teresitas wirkt von hier oben kleiner als sie es tatsächlich ist. Geschichtsbegeisterte dürften unter anderem auch Gefallen an den Ruinen in der Nähe der Plattform finden.  

Was sollten Touristen bei einem Ausflug ins Anaga Gebirge beachten?  

Aufgrund der Tatsache, dass das Anaga Gebirge sowohl Strecken für Anfänger als auch Strecken für Fortgeschrittene bietet, ist die „Wander-Zielgruppe“ entsprechend breitgefächert. Damit einem unbeschwerten und abwechslungsreichen Tag nichts im Wege steht, ist es dennoch wichtig, die folgenden Punkte zu beachten:

  • Angemessene Kleidung

Diese Regel gilt natürlich für alle Wanderrouten auf der Insel. In Bezug auf das Anaga Gebirge bedeutet sie jedoch, dass mit einer hohen Luftfeuchtigkeit, je nach Jahreszeit mit Regen und etwas niedrigeren Temperaturen als in anderen Regionen der Insel gerechnet werden muss. Dementsprechend gilt es, die Kleidung anzupassen.

  • Festes Schuhwerk

Die meisten Wege, die durch das Anaga Gebirge führen, bestehen aus Schotter. Daher ist es wichtig, auf stabiles Schuhwerk setzen zu können.

  • Begrenzte Parkplatzmöglichkeiten an den Aussichtspunkten

Vor allem an den Wochenenden braucht es ein wenig Glück, um einen Parkplatz in der Nähe beliebter Aussichtspunkte zu finden. Wer auf jeden Fall einen Blick erhaschen möchte, sollte rechtzeitig anreisen.

  • Keine Sichtgarantie

So schön der Ausblick von den einzelnen Plattformen aus auch sein mag: eine Garantie dafür, dass wirklich weit in die Ferne geblickt werden kann, kann leider nicht gegeben werden. Denn: aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit kann es sein, dass Nebel die Sicht versperrt. Doch selbst dann wird der Besuch im Anaga Gebirge zu einem beeindruckenden Erlebnis – auch für Familien mit Kindern.

  • Individuelle Faktoren berücksichtigen

Ein Ausflug in das Anaga Gebirge kann besonders vielseitig gestaltet werden. Die Auswahl an Wanderwegen ist groß. Zudem besteht die Möglichkeit, einen großen Teil der Faszination des Anaga Gebirges auch mit dem Auto zu erleben. Wer sich im Vorfeld ein wenig Zeit nimmt, um sich mit seinen persönlichen Erwartungen (und dem individuellen Fitnesslevel) auseinanderzusetzen, kann seinen Tag im Gebirge meist noch besser planen.

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